Tag der offenen Tür im September 2017

Am Sonnabendvormittag schien es beim Bick in die Wolken zunächst so, als sei unser "Schön­wetter-Abo" ab­ge­laufen... nur im Jahr 2009 mussten wir bisher einen Regentag erdulden. Und nun sah es leider mal "echt trüb" aus.

Gleichwohl konnten wir uns über man­gelndes Inter­esse unseres Publikums nicht beklagen. Auch die Fahrten mit dem offenen SKl fanden statt und waren rege nach­gefragt.
Es stellte sich heraus, dass es auch Vorteile hat, wenn die Besucherzahl über­schaubar ist: niemand muss lange anste­hen und bekommt trotzdem das, was er sich gewünscht hat.

Unser Personal hat diesen geruhsamen Tag durchaus genossen ...

Den Ausgleich gab es dann am Sonntag – bestes Som­mer­wetter und nicht ab­reißender Besu­cher­andrang forderten Mensch und Maschine einiges ab.

Unterm Strich: Ein Tag wie er sein soll. Nur dass vor dem Ausklang die Grill­würstchen ausverkauft waren ... das hat­ten wir bislang noch nicht erlebt.

Das Trockenwischen der Sitzbänke hat eher vorübergehenden Erfolg ...

Die Lokomotiven der MKB werden bekanntermaßen in unserer eigenen Werkstatt instand gehalten. Lok MKB 03 erhielt in diesem Jahr eine Hauptuntersuchung. Am 8. September wurde die HU ohne jede Beanstandung von der Aufsichtsbehörde bestätigt. Anlässlich dieser Untersuchung wurde die Lok gedreht, so dass sie nun mit der Nase in die andere Richtung zeigt als bisher.

Lok MKB 02 konnte inzwischen weiter komplettiert werden: Das Getriebe und die wesentlichen Teile der Bremsanlage wurden aufgearbeitet und eingebaut.

Schauen wir wieder nach draußen... Nein, das Wetter hat sich noch nicht gebessert...

... wie es scheint, ist die Anziehungskraft der "überdachten" Plätze im Gastronomiebereich zur Zeit noch höher als die der Eisenbahn...

... aber das gibt sich.

Bild oben:
Lok MKB 03 auf Gleis 5 bei der Vorbeifahrt am "Relikt" MKB 24.
Im Hintergrund einige MKB-Museumswagen auf Gleis 1.

 

 
 

Bild rechts:
Am besten schaut man rechtzeitig in den Fahrplan, um sich über das Fahrt­angebot zu informieren.

 

 
 

Bild unten:
Der Pendelbus ist auf dem Weg zum Deutschen Technikmuseum.

Die Motordraisine Alfred von den Berliner Eisenbahnfreunden ist auch wieder mit von der Partie und streckt die Nase mal vorsichtig in Richtung Bahnübergang (Goerzallee) ... was die tapfere Radfahrerin hier nicht zu beeindrucken scheint.

Lok MKB 01 startet Richtung Lichterfelde West ...

... und kehrt nach ca. 45 Minuten zurück.

Der SKl nimmt Fahrt auf in Richtung Steglitz ....

.... erreicht das Streckenende nach 32 Minuten ...

... und trifft nach 68 Minuten wieder in Schönow ein.

Aktuelle Meldung:
Am 4. Oktober 2017 wurde in der Konzernzentrale der Deutschen Bahn gemeinsam vom Land Berlin, dem Land Brandenburg und der DB AG eine ›Rahmen­vereinbarung über das Ent­wick­lungskonzept für die Infrastruktur des Schienenverkehrs‹ unterzeichnet.
Danach soll die Stammbahnstrecke bis 2030 für den Personenverkehr reaktiviert werden.
Weiteres in der Pressemeldung auf "berlin.de"
Grafik dazu: als PDF von "berlin.de"

Erfahrungsgemäß dauert die Verwirklichung solcher Pläne in Berlin und Brandenburg und auch bei der DB meist länger als zunächst vorgesehen (etwa BER oder Stuttgart 21)... trotzdem werden wir wohl mittelfristig von dieser Strecke für unsere "Sonderfahrten" Abschied nehmen müssen. Bis es so weit ist, hoffen wir noch auf viele Jahre störungsfreien MKB-Betriebes auf der Stammbahn.

Wir bedanken uns bei unseren Gästen für ihr Interesse und natürlich bei der DB, die uns wiederum die Fahrten nach Steglitz ermöglicht hat.

Am Rande bemerkt:

Auch der Robur-Werkstattwagen ist inzwischen fertiggestellt und hat eine passende historisierende Beschriftung erhalten.

 

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