Über uns ...

Die AG Märkische Klein­bahn ist ein ge­mein­nützi­ger Verein, der es sich zur Aufgabe ge­macht hat, histo­risch wert­volle Eisen­bahn­fahr­zeuge und Ge­gen­stände der Eisen­bahn­technik museal zu erhalten und sie der All­gemein­heit zugäng­lich zu machen. Zu diesem Zweck unterhalten wir in Ber­lin-Lichter­felde, Goerz­allee 313-315, auf dem Gelände der ehemaligen Zehlen­dorfer Eisen­bahn und Hafen GmbH ein kleines Eisen­bahn­museum.
Im Gegensatz zu den Bestre­bungen der meisten anderen Museums­bahnen ist es bei der MKB nicht das vor­ran­gige Ziel, Personen­verkehr durch­zu­führen. So können wir unser Augenmerk auch auf Fahr­zeuge und andere Exponate richten, die weniger im Inter­esse der übrigen Museums­bahn­betreiber liegen und daher sonst oft stief­mütter­lich behandelt werden und den Besuchern anderer Bahnmuseen eher verborgen bleiben...

Der Lokschuppen, welcher seit 1981 unsere Betriebswerkstatt beherbergt, wurde 1922 erbaut. Wer sich dort gern einmal umsehen möchte, hat während der Saison (etwa März bis November) an jedem Sonnabend (ohne Gewähr) die Möglichkeit, die Anlage zu besichtigen und fachkundige Erläuterungen zu erhalten.

Bei der MKB wird es dem interessierten Besucher auch ermöglicht, Einblick in Bereiche zu gewinnen, die dem Bahn­benutzer im Alltag verschlos­sen bleiben. So wird zum Beispiel in der Fahrkarten­ausgabe die Geschichte der Fahrausweise anhand verschiedener Fahr­karten­drucker anschaulich dargestellt. Unser Stell­werks­museum gibt einen Überblick über die Entwicklung der Eisenbahn­sicherungs­technik; viele der Exponate können im Vorführ­betrieb veranschau­lichen, wie bereits in vergangenen Zeiten die Sicherheit des Eisenbahn­verkehrs gewähr­leistet wurde.

Wer Interesse an der Mitarbeit in unserer Arbeitsgemeinschaft hat oder die MKB fördern möchte, kann Mitglied werden. Unsere Satzung sieht auch die passive Mitgliedschaft vor, die nicht zur Mitwirkung an der Vereinsarbeit verpflichtet.

Informationen über das Vereinsgeschehen bietet unsere Mitgliederzeitschrift mkb-aktuell.
Btw... dieser Internet-Auftritt umfasst weit mehr als 500 Seiten mit fast 800 Bildern.

Die AG Märkische Kleinbahn ist durch das Finanzamt für Körperschaften 1 in Berlin als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, für erhaltene Spenden Zuwendungsbestätigungen im Sinne des § 10 b des Einkommensteuergesetzes zu erteilen.

Die eisenbahnrechtliche Fachaufsicht lag seit den 1990ern viele Jahre lang in den Händen des Eisen­bahn-Bundes­amts/LfB Bran­denburg. Mit dem Herbst 2011 ist sie auf die Berliner Landes­eisen­bahn­behörde übergegangen.


Einen Kurzüberblick über die wichtigsten Fakten haben wir in einem Faltblatt (PDF, ca. 2,8 MB) zusammengestellt. Jeder darf es sich herunterladen, drucken und auch gern an andere verteilen.

Vereine stellen sich vor:

Ein Übersichtblatt mit Informationen über die wichtigsten Vereine und andere Einrichtungen aus Berlin und Umgebung, die sich mit verkehrshistorischen Themen befassen, steht hier zum Download zur Verfügung.
Siehe auch http://hivbb.de

 Zeittafel ...

... einige Wegmarken aus den ersten Jahren der MKB

1981
Gründung des Vereins "AG Märkische Kleinbahn",
Erwerb der Lokomotive MKB 01 ex Kö 0128
1982
Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg,
Herrichtung des Lokschuppens,
Beginn der Umgestaltung des Schönower Bahngeländes,
Erwerb des Postwagens MKB 31 ex DBP 6189 Köl
1983
Beginn der Aufarbeitung der Lok MKB 01,
erste Exponate im Signalgarten aufgestellt
1984
Erwerb des Güterwagens MKB 21, heute "Stückgutwagen No.2 der Zehlendorfer Eisenbahn- und Hafen AG"
1986/87
Neubau der Gleisanlagen des Bahnhofs Schönow
Von der Zehlendorfer Eisenbahn erhalten wir zwei Kleinwagen als Geschenk,
darunter den zerlegbaren MKB 61.
1988
Hauptuntersuchlung der Lok MKB 01 und des Güterwagens MKB 21 abgeschlossen,
Teilnahme an der Ausstellung "150 Jahre Eisenbahn in Preußen",
Erwerb der Lok MKB 02 ex Südchemie,
Erwerb des SKl MKB 51 ex Möller Tiefbau,
Erwerb der Motordraisine MKB 52 ex SIEMENS-Güterbahn,
Erwerb des Güterwagens MKB 22
1989
Aufnahme der eigenen Betriebsführung nach entsprechenden Genehmigungen der Auf­sichts­behör­den (Senats­verwaltung für Wirtschaft, Staatliche Bahnaufsicht der DDR),
Handhebeldraisine MKB 53 kommt nach Schönow
Erwerb der Güterwagen MKB 23, 24
1990
Erster "Tag der offenen Tür" mit Publikumsfahrten auf dem Bahnhof Schönow,
Erwerb des Güterwagens MKB 25 ex Mönchshof Brauerei
... und so weiter ...
2016
35 Jahre seit Gründung der MKB (gegründet im Mai 1981)

Einen stroboskopartigen Blick auf die Geschichte der MKB können Sie sich in der illustrierten Zeittafel  Meilensteine verschaffen.

 Unser Buchtip 

Buchtitel: Die Goerzbahn

"Die Goerzbahn"
Aus Anlass des 100-jährigen Betriebsjubiläums der Zehlendorfer Eisenbahn haben wir ein Buch zusammengestellt, das im Verlag Bernd Neddermeyer erschienen ist.
Das Buch ist im Handel vergriffen, aber bei uns noch in wenigen Exemplaren zu haben.

Inzwischen gibt es auch eine E-Book-Ausgabe.

Weitere Informationen und Bezugsmöglichkeiten finden Sie auf der Souvenir-Seite.

 Weitere Informationen: mkb-aktuell 

Unsere Mitgliederzeitschrift ...
... erscheint unregelmäßig und wird von Zeit zu Zeit bereitgelegt. Unsere Mitglieder können sie auf Wunsch auch per E-Mail beziehen. Und wer noch nicht Mitglied unseres Freundeskreises ist, kann es ja werden ... ;-)

 btw... was ist eigentlich eine Eisenbahn 

Wie das Reichsgericht zu Leipzig anno dunnemals befand, ist eine Eisenbahn ... "ein Unternehmen, gerichtet auf wiederholte Fortbewegung von Personen oder Sachen über nicht ganz unbedeutende Strecken auf metallener Grundlage, welche durch ihre Konsistenz, Konstruktion und Glätte dem Transport großer Gewichtsmassen bzw. die Erzielung einer verhältnismäßig bedeutenden Schnelligkeit der Transportbewegung zu ermöglichen bestimmt ist, und durch diese Eigenart in Verbindung mit den außerdem zur Erzeugung der Transportbewegung benutzten Naturkräften (wie Dampf, Elektrizität, tierischer, menschlicher Muskeltätigkeit, bei geneigter Ebene der Bahn auch schon der eigenen Schwere, der Transportgefäße und deren Ladung usw.) bei dem Betriebe des Unternehmens auf derselben eine verhältnismäßig gewaltige (je nach dem Umständen nur in bezweckter Weise nützliche, oder auch Menschenleben vernichtende und die menschliche Gesundheit verletzende) Wirkung zu erzeugen fähig ist."